Spezialist für den öffentlichen Dienst

Altersvorsorge & Pension – was wirklich auf dich zukommt

Ob Beamter, Angestellter im öD oder Arzt im Versorgungswerk – ich zeige dir ehrlich, wo du stehst und was du tun kannst.

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Was deine Versorgung wirklich leistet

Viele verlassen sich auf Zahlen, die so nicht stimmen. Hier bekommst du einen klaren Blick – ohne Panikmache, aber auch ohne Schönfärberei.

Bekommst du wirklich 71,75 % Pension?

71,75 % klingt solide – aber dieser Höchstsatz gilt nur mit mindestens 40 ruhegehaltfähigen Dienstjahren, ohne Abzüge und ohne vorzeitigen Ruhestand. Wer Teilzeit gearbeitet hat oder vor 67 aufhört, landet schnell bei 55–63 % – und zwar vom Grundgehalt, nicht vom Bruttogehalt.

Dazu kommt: Die Pension ist nicht garantiert. Früher gab es 75 % bereits nach 35 Dienstjahren – politisch gesenkt. Die Versorgungskosten steigen, die Haushalte sind unter Druck. Wie es in 20 Jahren aussieht, weiß niemand.

71,75 %
Theoretisches Maximum
~58 %
Realistischer Durchschnitt
75 % früher
Bereits nach 35 Dienstjahren

Was leisten VBL und ZVK wirklich?

Die Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes – ob VBL (Bund & Länder) oder kommunale ZVK – soll die gesetzliche Rente ergänzen. In der Theorie ist das ein gutes System. In der Praxis reichen die Leistungen oft nur für 150–300 € monatlich.

Wer zwischendurch den Arbeitgeber gewechselt hat oder nicht durchgehend in Vollzeit war, bekommt häufig deutlich weniger. Die Gesamtversorgung aus gesetzlicher Rente + VBL/ZVK liegt bei vielen weit unter dem gewohnten Lebensstandard.

~200 €
Durchschnittliche VBL-Rente
< 50 %
Gesamtes Versorgungsniveau
Lücke
Wächst mit dem Gehalt

Ist das ärztliche Versorgungswerk wirklich sicher?

Ärzte zahlen statt in die gesetzliche Rentenversicherung in ihr berufsständisches Versorgungswerk ein – und viele vertrauen darauf blind. Dabei lohnt ein genauer Blick: Die prognostizierten Leistungen basieren auf Annahmen, die seit Jahren unter Druck stehen.

Demografischer Wandel, sinkende Renditeannahmen und steigende Lebenserwartung belasten auch die Versorgungswerke. Flexibel sind sie kaum – eine Kapitalentnahme oder frühzeitiger Ausstieg ist oft nicht möglich oder mit hohen Verlusten verbunden.

~3,5 %
Frühere Renditeannahme p.a.
Sinkend
Reale Renditeerwartung
Gering
Flexibilität bei Entnahme

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Alexander Wibbeke

Alexander Wibbeke

Finanzberater · Ehemaliger Polizist · Spezialist für den öffentlichen Dienst

Ich war selbst über 8 Jahre im öffentlichen Dienst – als Polizist. Ich kenne die Strukturen, die Fragen und die Unsicherheiten, die viele Beamte und öD-Angestellte haben. Heute helfe ich Menschen in genau dieser Situation: ungebunden, auf Augenhöhe und ohne versteckten Eigennutz.

Was andere oft fragen

Muss ich als Beamter überhaupt privat vorsorgen?
Das kommt auf deine Situation an. Wer früh eingestellt wurde, lange in Vollzeit bleibt und keine Abzüge hat, ist oft gut versorgt. Aber viele haben Lücken – durch Teilzeit, frühen Ruhestand oder steigende Lebenshaltungskosten. Eine ehrliche Analyse lohnt sich immer.
Wann sollte ich anfangen, mich um meine Altersvorsorge zu kümmern?
So früh wie möglich – aber es ist nie zu spät. Wer mit 30 anfängt, hat den Zinseszins auf seiner Seite. Wer mit 50 startet, kann trotzdem noch sinnvoll gegensteuern. Wichtig ist, dass du weißt, wo du stehst.
Kostet ein Erstgespräch etwas?
Nein. Das Erstgespräch & die Analyse ist für dich kostenlos und unverbindlich. Ich möchte erst verstehen, was du brauchst – bevor wir über irgendetwas anderes reden.
Ich bin Arzt im Versorgungswerk – bin ich da nicht schon gut abgesichert?
Versorgungswerke sind solider als die gesetzliche Rentenversicherung – aber keine Garantie für alles. Sinkende Renditeannahmen, fehlende Flexibilität und das Demografieproblem betreffen auch sie. Ein unabhängiger Blick auf deine Gesamtsituation ist sinnvoll.

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